DefikopterProjekt: Defikopter

Am 23. August 2013 stellte der gemeinnützige Verein definetz e.V. den Prototypen für ein neuartiges Rettungssystem für den Fall des Plötzlichen Herztodes vor. Definetz e.V., das Bielefelder Technologieunternehmen Height-Tech GmbH und der Defibrillator Hersteller Schiller führten den Prototypen einer Drohne im westfälischen Halle vor, die im Ernstfall GPS-gesteuert automatisch einen Patienten erreichen und dort wahlweise landen oder einen Defibrillator absetzen kann.

Die Entwicklung ist seitdem weit fortgeschritten, dem Einsatz in der Realität stehen zurzeit weniger technische sondern eher luftrechtliche Hindernisse im Weg. In dieser Kategorie sind die Informationen zund umd das innovtive Projekt zusammengestellt.

 

Profis wollen Defikopter

Wie eine Umfrage der Fachinformation "Retter.tv" zeigt, schätzen auch die Experten im Bereich Rettung den Bedarf für per Kopter transportierte Defibrillatoren hoch ein. 76% der Rettungsprofis sind der Meinung, dass es sich bei der innovativen Defikopter-Idee des Vereins definetz um ein Konzept handelt, mit dem viele Menschenleben gerettet werden können.

 

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ASB fordert Einbindung von Defikoptern in den Rettungsdienst

(c) ASB

Eine Drohne, an der ein Defibril-
lator befestigt ist, startet.
Foto: ASB Deutschland e.V.

Im Falle eines plötzlichen Herztodes ist die sofortige Erste Hilfe von entscheidender Bedeutung. In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 60.000 Menschen einen Herzstillstand. 80 bis 90 Prozent überleben ihn nicht, weil ihnen entweder gar nicht oder nicht schnell genug geholfen wird.

Besonders abgelegene, ländliche Gegenden oder Waldgebiete sind für Rettungsfahrzeuge nicht so schnell zu erreichen wie dichtbesiedelte Städte und Gemeinden.

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Jetzt wird es ernst: Praxistests ab Juni in Schweden

Das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin ist derzeit mit mehreren europäischen Partnern an der Planung eines Rettungssystems mithilfe eines Multikopters beteiligt: Der Multikopter soll einen Defibrillator in kürzester Zeit an den Ort des kardiologischen Notfalls transportieren und dem Ersthelfer vor Ort zur Verfügung stehen, bis die Rettungskräfte eintreffen. Der Defibrillator wird bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

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Testflug des Defikopters in Schweden

Der Defikopter ist bereit zum Start. Er trägt den Defibrillator und bringt ihn zu dem Ort des kardiologischen Notfalls. Bild: Delta Computer Management

Das DLR arbeitet derzeit mit mehreren europäischen Partnern an einem neuen Rettungssystem bei kardiologischen Notfällen: Mithilfe eines Multikopters wird ein Defibrillator in kürzester Zeit zur Notfallstelle gebracht und dort abgeworfen, so dass ein Ersthelfer vor Ort die lebensrettenden Maßnahmen ausführen kann. Um zu klären, ob durch den Einsatz des Defikopters Patienten mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen früher defibrilliert werden können als bisher, führte das Karolinska Institut in Stockholm nun gemeinsam mit dem DLR Testeinsätze durch. Dazu wurden zwei Testregionen im Stockholmer Archipel gewählt, über die dokumentierte kardiologische Notfalldaten aus den Kalenderjahren 2006 bis 2013 vorlagen. Sowohl die Orte der kardiologischen Notfälle als auch die Zeitdauer zwischen dem Eingang des Notrufs in der Rettungsleitstelle und dem Eintreffen des Rettungsdienstes waren aus den Daten bekannt.

 

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